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Pfarrkirche St. Michael - Neuwied-Feldkirchen in der Fahrer Straße. Die Pfarrkirche gehört zum Pfarrzentrum mit Bücherei, Jugendraum, Kindergarten und Pfarrsaal. Eingang zur Kirche; rechts befindet sich die Bücherei. Fassade an der Seite zur Fahrer Straße.
Innenraum; Blick über den Altar. Innenraum Seitenschiff mit Marienaltar. Figur des Pfarrpatrons - Erzengel Michael.
 
  Familiengottesdienst zur Bolivienpartnerschaft. Krypta unter der Kirche. Tabernakel

Geschichte

St. Michael -Ein Rückblick

„In der großen wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung des Raumes Neuwied sind wir aus
allen Teilen des deutschen Landes an den Rhein gekommen, um hier Arbeit, Brot und sozialen
Aufstieg zu erhalten“. So steht es in der Grundsteinurkunde des Pfarrzentrums St. Michael, bei
der Grundsteinlegung im Juni 1966 feierlich eingemauert, zu lesen.

Doch was geschah vorher?
Schon Anfang der 60er Jahre war bei vielen katholischen Christen in den damaligen Gemeinden
Wollendorf, Fahr, Gönnersdorf und Hüllenberg, dem heutigen Feldkirchen, der Wunsch nach
einem eigenen kirchlichen Zentrum vorhanden. Um dieses Ziel zu erreichen, fanden sich 150
Teilnehmer am 20. Juni 1963 zur Gründung der ‚Katholischen Interessengemeinschaft’ zusammen.
Schon im März 1963 hatte die Katholische Kirchengemeinde Irlich gemeinsam mit der
Katholischen Interessengemeinschaft beim Bischöflichen Generalvikariat in Trier beantragt, die
Gemeinden Fahr, Gönnersdorf, Hüllenberg, Rockenfeld und Wollendorf zu einer eigenen Kirchengemeinde
zu erheben. Am 1. August 1964 genehmigte Bischof Matthias Wehr den Antrag.

Zur gleichen Zeit gab es auch in den Zivilgemeinden das Bestreben, sich zu einer größeren Einheit
zusammenzuschließen. Als sich dann im Jahr 1966 Wollendorf, Fahr, Gönnersdorf, Hüllenberg und Rockenfeld zur
Großgemeinde Feldkirchen zusammenschlossen, waren so Kirchengemeinde und kommunale
Gemeinde deckungsgleich.

Ein wahrhaft denkwürdiger Tag war schon vorher der 23. Februar 1964: Im damaligen Centralkino Wollendorf wurde die erste Hl. Messe in der heutigen Pfarrgemeinde St. Michael gefeiert. Am 6. Oktober 1964 konnte der Kirchenvorstand als das erste gewählte Vertretungsgremium zusammentreten.

Als Kirchengemeinde ohne Kirchengebäude begann nun der Kirchenvorstand mit Pastor Kiefer das Neubauprojekt Pfarrzentrum St. Michael Feldkirchen voran zu treiben, das aus Kirche, Pfarrhaus, Gemeinderäumen und Kindergarten bestehen sollte.
Ohne eigene finanzielle Mittel, ohne ein Baugrundstück und so ganz auf die Hilfe des Bistums Trier angewiesen schien das eine schier unlösbare Aufgabe zu sein. Zur damaligen Zeit stieß ein Kirchenneubauprojekt in der Diaspora bei der Bischöflichen Behörde
durchaus auf wohlwollende Ohren und die stetige Fürsprache von Pastor Kiefer in Trier begleitete das Vorhaben.
Hier sei an die Verdienste von Msgr. Moritz im Bischöflichen Generalvikariat erinnert, der die Anliegen unserer jungen Pfarrgemeinde stets wohlwollend begleitete und großen Anteil daran hatte, dass die Bischöfliche Behörde das Bauprojekt Pfarrzentrum St. Michael voll finanziert hat. Auch von kommunaler Seite wurde dem Bauvorhaben bei der Suche nach einem Baugrundstück mancherlei Hilfe zuteil.
Als Schutzpatron waren der Hl. Georg und der hl. Erzengel Michael in der Auswahl, letztendlich fiel die Wahl fiel auf den hl. Michael. Nach der Zustimmung aus Trier erhielt am 9. Juni 1965 Dipl.-Ing. Hansjoachim Neckenig den Auftrag zur Planung des Pfarrzentrums.
Am 7. Oktober 1965 konnte an der Baustelle der erste Spatenstich vorgenommen werden. Am 12. Juni 1966 folgte die feierliche Grundsteinlegung.

Während der Bauphase an den Gebäuden ging auch schon die geistige Bauphase der Gemeinde voran. Zur Grundsteinlegung des Pfarrzentrums im Jahr 1966 hatte sich eine Schola gebildet und am Fest der Hl. Drei Könige im Jahr 1967 besuchten schon Ministranten als Sternsinger Familien in der Gemeinde.

Ebenfalls im Januar 1967 konnte sich die junge Pfarrgemeinde zum ersten Pfarrfamilienabend im gerade fertiggestellten Gymnastikraum des Kindergartens treffen.
Am 29. April 1967 wurde der Kindergarten durch Caritasdirektor Msgr. Fechtner eingeweiht.
Nach dem Kindergarten gingen auch die Bauarbeiten an Kirche und Pfarrhaus zügig weiter und Ende des Jahres war das Werk gelungen: Diözesanbischof Dr. Bernhard Stein konsekrierte am 17. Dezember 1967 die Pfarrkirche St. Michael.

Nachdem die Kirche gebaut war, fehlte nun noch der Pastor. Ein im Oktober 1967 an das Bischöfliche Generalvikariat gerichtetes Schreiben mit der Bitte um einen eigenen Seelsorger für St. Michael, stieß wiederum nicht auf taube Ohren: Mit Pastor Richard Scheer erhielt die Pfarrgemeinde im März 1968 ihren ersten und einzigen eigenen Pfarrer.
Zur Vervollständigung der Kirche konnte am 17. März 1968 die erste Glocke geweiht werden.

Der sich schon damals abzeichnete Priestermangel brachte es mit sich, dass unsere kleine Pfarrgemeinde schon nach acht Jahren ihren Pfarrer verlieren würde. Im Mai 1976 wurde Pastor Scheer in eine größere Gemeinde nach Wadern versetzt. Pastor Karl Watrinet, Pfarrer in Irlich, wurde gleichzeitig auch Pfarrer von St. Michael.
Der Studienrat im Kirchlichen Dienst am WernerHeisenberg-Gymnasium, Rudolf Halffmann übernahm im Nebenamt als ‚vicarius cooperator’ die Seelsorge in Feldkirchen und zog in das Pfarrhaus ein. Über fünf Jahre wirkte er in St. Michael, bis er im September 1981 Pfarrer von Weißenthurm wurde. Der Nachfolger von Pastor Halffmann am Werner-Heisenberg-Gymnasium, Dr. Heinz Lillig war ebenfalls bereit, neben seiner Tätigkeit als Religionslehrer in der Seelsorge in St. Michael mitzuarbeiten.
Dies tut er schon über 25 Jahre und nach seinem Eintritt in den Ruhestand am Gymnasium hat er sein Engagement in den Gemeinden Feldkirchen und Irlich weiter ausgedehnt.
Als Pfarrer zweier Gemeinden hatte Pastor Watrinet neben der Seelsorge die Verantwortung für die Gebäude und Liegenschaften der Gemeinden. In Feldkirchen wurden schon recht früh Sanierungsbedürfnisse sichtbar. Es erwiesen sich die Flachdächer auf Kindergarten und Pfarrhaus als immer wieder neue Aufgabenbereiche für Dachdecker bis sie durch Satteldächer ersetzt wurden.
Im Jahr 1984 mussten die Kirche und der Turm eine umfassende Sanierung des Betons und einen neuen Anstrich erhalten.
Nicht in der Bauplanung enthalten war ein eigener Jugendraum. Jedoch gab es unter dem Kindergarten unausgebauten Raum, der zu nutzen war. Unter fachmännischer Leitung und mit Spenden an Naturalien, sprich Zement, Sand und Kies konnten dort Räumlichkeiten für die Jugend eingerichtet werden. Seinen Namen erhielt dieser Raum, der tg-Raum von der Jugendgruppe
Teens-Group 2020.

Im September 1987 ließ sich Pastor Watrinet aus gesundheitlichen Gründen in eine kleinere Pfarrgemeinde nach Nickenich versetzten und zusammen mit der Feier des 20-jährigen Bestehens des Pfarrzentrums wurde er am Patronatsfest St. Michael dankbar verabschiedet.

Nach einer halbjährigen Vakanz wurde Pastor Stephan Augst zum Pfarrer von Feldkirchen und Irlich ernannt und am 19. März
1988 in St. Michael eingeführt. Mit ihm wurde der Wunsch aus der Gemeinde, das Glockengeläut auszubauen in Angriff genommen.
Am 9. Dezember 1989 wurden in Brockscheid in der Eifel zwei neue Glocken gegossen, die am Jahrestag der Kirchweihe
am 17. Dezember von Generalvikar Gerhard Jacob geweiht wurden und zu Weihnachten erklingen konnten.



„Die im Volk Gottes versammelten und dem einen Leibe Christi unter dem einen Haupt eingefügten Laien sind, wer auch immer sie sein mögen, berufen, als lebendige Glieder alle ihre Kräfte, die sie durch das Geschenk des Schöpfers und die Gnade des Erlösers empfangen haben, zum Wachstum und zur ständigen Heiligung der Kirche beizutragen“. Gemäß dieser Aussage des II. Vatikanums wurde am 16. März 1969 in St. Michael der erste Pfarrgemeinderat gewählt. Mit seinem Vorsitzenden Klaus Lottermann und in

der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den hauptberuflichen Seelsorgern begann sich das Gemeindeleben zu entwickeln.
Wohl die 'älteste' Gruppe in der Pfarrgemeinde sind die Ministranten. Schon bei den Gottesdiensten im Kinosaal hatte Herbert Pauly, der auch seit der ‚Kinokirche’ bis zum Mai 2005 das Amt des Küsters in St. Michael bekleidete, Ministranten, deren Schar im Laufe der Zeit zeitweilig bis auf 50 anwuchs, herangebildet. Treu und gewissenhaft tun die Ministranten -und seit den 70er Jahren auch Ministrantinnen -ihren Dienst am Altar.
Am Dreikönigstag 1967 gingen die Ministranten zum ersten Mal als Sternsinger durch Feldkirchen, und sie tragen mit stetig wachsendem finanziellen Erfolg seither ununterbrochen die Sternsingeraktion in unserer Gemeinde.
Der Betreuer der Ministranten, die er liebevoll stets meine Ministranten nannte, war Herbert Pauly. Für sie organisierte er jährlich in den Sommerferien ein Ferienzeltlager, und auch sonst während des Jahres überraschte er mit manchem Erlebnis wie der Besuch im Phantasia-Land oder das Messdienen im Trierer Dom.

Mit der Pfarrgemeinde kann der Kindergarten ebenfalls auf sein 40-jähriges Bestehen zurückschauen. Sehr schnell erarbeitete sich die Einrichtung mit ihrem engagierten Personal einen guten Ruf in Feldkirchen und ist heute eine renommierte Kindertagesstätte hier am Ort.

Sehr früh wurde mit der Jugendarbeit begonnen. Neben Wanderungen und Gesprächsabenden und Filmvorführungen waren Discoabende im tg-Raum sehr beliebt. Gruppenstunden für verschiedene Alterstufen waren im Angebot. Mit der ‚Erschließung’ der niederländischen Insel Ameland für Neuwied durch Pater Paul Freialdenhoven gingen Feldkircher Kinder im Jahr 1976
auf große Fahrt. Bis heute sind die Ameland-Freizeiten (ab 1982 von der Gemeinde Irlich, auch für Feldkirchen offen) gern gebuchte Ferienangebote. Für Jugendliche kamen dann im Jahr 1982 Ferienlager in Frankreich hinzu und sorgten für Ferienspaß in den Sommerferien. Anfang 1991 wurde für die Jugendarbeit eine neue Plattform bei den Pfadfindern in der DPSG gefunden. Am 16. Februar wurde der Stamm St. Michael gegründet. Unter diesem Dach läuft seither die Jugendarbeit mit Gruppenarbeit in den verschiedenen Pfadfinderstufen und natürlich mit dem jährlichen Lagerleben in den Pfadfindercamps.

Als weitere Wegmarken sind zu nennen:
Die Gründung der Frauengemeinschaft, die Gründung des Kirchenchores, der erste St. Martinszug fand statt und wurde zur Tradition. Der erste Karnevalistische Pfarrfamilienabend wurde gefeiert und führte zur Gründung des Elferrates St. Michael.
Die Lustigen Möhnen fanden sich zusammen. Es wurden Nachmittage für Senioren angeboten, der Tanzkreis der Senioren und der Folkloretanzkreis sind entstanden.
Es gab einen Spielkreis für Mutter und Kind. Kranke wurden in den Krankenhäusern der Stadt Neuwied und zu Hause besucht, und es wurde ihnen die Hl. Kommunion gebracht. Es entstand der Kreis der Lektoren und Kommunionhelfer und – heute besonders wertvoll – es entstanden Kreise, die verschiedene Arten von Gottesdiensten ohne Priester vorbereiten und durchführen.

Seit März 1986 ist im Clubraum eine Kinderbücherei eingerichtet, in der bis heute über 3.000 Exemplare an Sachbüchern, Kinder-und Jugendbüchern, Romanen CDs und Spielen zum Ausleihen bereit gehalten werden.

Es sind auch schon kleine liebgewordene Traditionen entstanden. So der Umtrunk bei einem Osterei nach der Feier der Osternacht.

Auch die Johanneshöhe im Gebiet unserer Gemeinde muss erwähnt werden, ist sie doch das Ziel vieler meditativer Spaziergänge, oft mit Bewirtung bei den Johannesschwestern. In den ersten Jahren unserer Gemeinde war Pater Joseph Schulteis von der Johanneshöhe Vertreter des Pastors in der Urlaubszeit, und bis zu seiner Krankheit war er stets bereit zur Aushilfe in der Seelsorge. Unvergessen ist sein Ausspruch: „Wenn ich gebraucht werde, bin ich da“.

Zur evangelischen Kirchengemeinde wurden erste Kontakte geknüpft. Im März 1973 gab es das erste Treffen des Pfarrgemeinderates mit dem Presbyterium, einen Monat später einen Ökumenischen Gottesdienst in der Feldkirche. In den Jahren 1983 und 1984 musizierten die Kirchenchöre beider Gemeinden gemeinsam und gestalteten jeweils eine kirchemusikalische Andacht.
1988 entstand der Ökumenische Kontakt und Arbeitskreis Feldkirchen – Irlich. Mit ihm fanden regelmäßige Treffen statt in deren Gefolge ab September 1991 gegenseitige Gottesdienstbesuche vereinbart wurden. Es fanden ökumenische Gemeindefeste statt. Ökumenische Passionsandachten in der Fastenzeit sind zur schönen Regel geworden.

Neben Sorgen und Aufgaben in der eigenen Gemeinde hat St. Michael den Blick auch auf Sorgen
und Nöte außerhalb gerichtet. So wurde z.B. ein Brunnenprojekt in Afrika unterstützt. Ein großes Hilfsprojekt war die Unterstützung des Neubaus einer Blindenschule mit Internat in Cusco in Peru zu Beginn der 90er Jahre. Diese Blindenschule wurde initiiert von dem damaligen Direktor der Blindenschule in Neuwied, Herrn Franz Saxler. Bei zahlreichen Besuchen vor Ort in Peru trug er zum guten Gelingen dieses Werkes entscheidend bei. Hier in Neuwied hat sich ein Kreis von Paten für die Blindenschule in Cusco gebildet, der mit seinen Spenden für einen nachhaltigen Bestand der Schule Sorge trägt.
Durch Herrn Saxler kam auch der Kontakt zu dem Erzbischof der Diözese Cusco Msgr. Alcides Mendoza Castro zustande, und im November 1991 besuchte er unsere Pfarrgemeinde zum ersten Mal. Weitere Besuche folgten regelmäßig in den Jahren 1995 und 1996 und in den folgenden Jahren. Im nächsten Jahr will Erzbischof Castro sein Goldenes Bischofsjubiläum bei uns feiern und wir nennen ihn schon unseren lieben Erzbischof.

Auch die Priester in unserer Pfarrgemeinde konnten neben ihren runden Geburtstagen Jubiläen feiern.
Dr. Heinz Lillig feierte im Oktober 1991 sein Silbernes Priesterjubiläum und konnte im Jahr 2006 auf 40 Jahre als Priester zurückblicken. Am 20.06.1999 konnte Pastor Augst sein Silbernes Priesterjubiläum feiern.
Pater Joseph Schulteis von der Johanneshöhe feierte im August 1996 sein Goldenes und im vergangenen Jahr sein Diamantenes Priesterjubiläum.

In der Zeit nach dem Konzil wurden zunehmend Laienseelsorger-und Seelsorgerinnen ausgebildet und kamen schwerpunktmäßig zum Einsatz in Katechese, Religionsunterricht, Jugendarbeit, Begleitung der verschiedenen Kreise in der Gemeinde, religiösen und Ferienfreizeiten. So kam im Jahr 1977 Veronika Rößler als Gemeindereferentin in die Pfarrgemeinden Feldkirchen und Irlich und war dort bis zum Jahr 1982 tätig. Ihr folgte 1983 Dominik Joeres nach und seit 1993 ist Petra Frey Gemeindereferentin für beide Gemeinden.

Die Pfarrgemeinderäte der Nachbargemeinden Feldkirchen und Irlich erkannten bereits in der Mitte der 90er Jahre die Wichtigkeit, neben dem Verbund im Dekanat die Zusammenarbeit untereinander zu festigen und auszubauen. So besuchten Vertreter jeder Pfarrgemeinde die Pfarrgemeinderatssitzungen des jeweils anderen Gremiums. Danach kamen ab 2001 gemeinsame Sitzungen und die Bildung einer Seelsorgeeinheit bzw. Pfarreiengemeinschaft hinzu.
Heutzutage treibt den Pfarrgemeinderat die Sorge um die Umsetzung des „Projekt 2020“ in unserer Gemeinde und in der Stadt Neuwied um.
Neben dem Wissen um die Notwendigkeit, sich den Problemen der Zukunft, wie anhaltendem Priestermangel, sinkender Zahl der Gläubigen, steigenden finanziellen Belastungen, zu stellen und mit christlichem Vertrauen neue Wege zu erkennen und zu gehen, bleibt doch ein Blick mit banger Skepsis auf die nächsten Jahre.

„St. Michael gibt’s bald nicht mehr…“ So stand es provokativ in der Einladung zur Pfarrversammlung zum „Projekt 2020“ im November des vergangenen Jahres. Die überaus große Teilnahme der Pfarrgemeinde an der Versammlung hat gezeigt, dass ihr der Fortbestand der Pfarrgemeinde St. Michael sehr wichtig ist und dass sich viele Gemeindemitglieder für ihre
Gemeinde engagieren wollen. Das gibt der Pfarrgemeinde St. Michael die Zuversicht und das Vertrauen in weitere 40 Jahre mit Gottes Hilfe und seinem Segen und auf die Fürsprache ihres Schutzpatrons.

St. Michael gehört seit Anfang 2009 zur Pfarreiengemeinschaft Neuwied St. Bonifatius, St. Michael, St. Matthias und St. Peter und Paul. Pfarrer ist seitdem Thomas Darscheid; er wird von einem Seelsorgeteam unterstützt.